Der Nachttisch

Selun

Schau dir die massive Tischplatte an! Sie überzeichnet die Hauptfunktion eines Nachttisches: die Ablage von Gegenständen. Auf diese Funktion ist der Nachttisch ganzheitlich reduziert. Es gibt keine Schubladen und keine Schnörkel. Nicht einmal eine eingebaute Lampe stört die kantige, rohe Form, welche die Herkunft des Holzes und den Herstellungsprozess widerspiegelt. 

Stückpreis: 875.- inkl. MWST.

Lieferzeit: aktuell 6-8 Wochen.

Das Holz der neuen Auflage muss bei Emil trocknen.

Bestellungen gerne per Mail an 

message@pascal-walther.ch

In einem Tal entstanden

Gepflanzt, gewachsen und produziert im Toggenburg

Der Nachttisch «Selun» ist mehr als «Made in Switzerland»: er ist in einer kleinen Region in der Ostschweiz entstanden – meiner Heimat, dem Toggenburg. Er steht für Tradition, Innovation, Qualität und liebevolle Handarbeit von talentierten Handwerkern. Seine Entstehungsorte liegen wenige Kilometer auseinander und verbinden verschiedene Wegpunkte meines Lebens. Emil Frei, der Holzlieferant, arbeitet gleich neben der Metzgerei, in welcher meine Eltern früher mit mir einkauften. Das Holz stammt aus Wäldern, in welchen ich als Kind mit Freunden Hütten baute und Cervelats brätelte. Und auch das Metallgerüst kommt von einem mir bekannten Ort, der Firma Tobler, welche in Nesslau beheimatet ist. Dies ist einer meiner Durchgangsorte, wenn ich für Berg- und Fototouren im Obertoggenburg unterwegs bin. 
 

Pascal Walther

Die Tischplatte

Holz vom Schindelmacher

Die Tischplatte ist weder geschliffen noch poliert. Im Gegenteil: Der Schindelmacher Emil Näf hat die Platte mit traditionellen Werkzeugen grob gespaltet. Bei der Schindelherstellung sagt das Holz wo es langgeht, die Natur bestimmt die genaue Form. Der Werkstoff stammt aus einem schattigen Wald im Neckertal. Dies garantiert beste Qualität, denn je weniger Sonne scheint, desto härter ist das Holz. Jeder Baum wird von Emil persönlich im Wald begutachtet, zersägt, in die Werkstatt transportiert und bearbeitet. Hast du Lust, ihn auf einem Streifzug durch den Wald zu begleiten? Oder ihm bei der Schindelproduktion über die Schulter zu blicken? Melde dich ungeniert bei mir!

 

Das Metallgestell

Eisen aus dem Talboden

Der Stahl für das Metallgestell wird in Handarbeit millimetergenau zugeschnitten. Danach wird das Gestell zusammengeschweisst, geschliffen und poliert. Es ist Stabilität und Präzision gefragt, denn dieses Gestell bietet den Träger für das wilde Holz. Diese sorgfältige Arbeit wird von der Firma Tobler ausgeführt. Die am Fusse der Churfirsten gelegene Firma ist im Familienbesitz und bietet seinen Mitarbeitenden eine tolle Möglichkeit in der Region zu arbeiten und zu leben. So geniessen die Metallbauer manchmal nach getaner Arbeit ein Feierabendbier auf dem neben der Firma gelegenen Stockberg, den Blick Richtung Churfirsten, ins Tal und auf den Verkehr, der sich nach Hause schlängelt.